3 Antworten auf „Heute hatten wir Schreibgruppe“

  1. Buchstaeblich meint vermutlich das unmittelbare Ringen um Formulierungen. Da kennt die Schreibforschung ja zwei Typen: Die Mozart-Typen und die Beethoven-Typen. Der Mozart-Typ lässt den kompletten Text im Kopf entstehen und bringt ihn dann en bloc zu Papier. Der Beethoven-Typ „denkt“ eher schreibend, d.h. lässt erstmal was aus der Tinte fließen und arbeitet es dann immer wieder um, bis das Endresultat passt. Für Mozart-Typen ist Gruppenschreiben unerträglich, weil er das Produkt mit sich allein ausmachen will, dann vielleicht drüber diskutieren und wieder verschwinden. Der Beethoven-Typ ist eher bereit, mit anderen gemeinsam zu feilen.

    Ach ja, was „Schreibgruppe“ genau bedeutet? Geheim. Menschen treffen sich mit dem Fernziel, einen Text vollbracht zu haben.

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